
Europa ohne Mittelstreckenwaffen!
Wir unterstützen die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“.
Mit zahlreichen Partnerorganisationen ruft sie für den 30. Mai 2026 zu Demos in Wiesbaden und Grafenwöhr auf. Zusammen und mit folgenden Forderungen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa!
- Stopp der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckensysteme in Deutschland.
- Abbruch der Projekte zur Entwicklung eigener europäischer Hyperschallwaffen und Marschflugkörper, an denen Deutschland sich beteiligen will.
- Neue Initiativen für gemeinsame Sicherheit und Zusammenarbeit und die langfristige Vision einer neuen Friedensordnung in Europa.
- Dialog statt Aufrüstung: Wiederaufnahme von Verhandlungen über Rüstungskontrolle und (nukleare) Abrüstung (z.B. für ein multilaterales Folgeabkommen zum INF-Vertrag).
Alle Infos rund um die Demos hier: https://friedensfaehig.de/demos-in-grafenwoehr-und-wiesbaden-keine-mittelstreckenwaffen-nirgends/ und der Flyer: >hier.
Ostermarsch: friedensfähig statt kriegstüchtig.
Am 4. April 2026 nahm die Friedensinitiative Bruchsal am Ostermarsch in Stuttgart teil.

Sonderausgabe Friedensrundschau
Am 24. Januar 2026 verteilen wir unsere Sonderausgabe zum Thema Vier Jahre Ukrainekrieg! Dabei erinnern wir auch daran, dass das Land seit 2014 von regionalen und teils kriegerischen Konflikten erschüttert wird, angeheizt von der Ost-Erweiterung der NATO. Auch hier fehlt eine präventive Friedenspolitik! Wir fordern eine Politik, die auf Diplomatie, Kompromisse und Völkerverständigung setzt und mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe eine nachhaltige Entwicklung zum Nutzen Aller voranbringt. Hier finden Sie unsere > Sonderausgabe.
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Atomwaffen sind verboten –
Vor 5 Jahren trat der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft

Null Grad und ein eiskalter Wind hielten die Friedensinitiative nicht davon ab, am Samstag, den 24. Januar 2026, die neueste Bruchsaler Friedenszeitung in der Fußgängerzone Bruchsal zu verteilen, die den 5. Jahrestag des UN-Vertrags zum Verbot von Atomwaffen zum Thema hatte. Die äußeren Temperaturen spiegelten die Kälte der momentanen politischen Weltlage wider. Anstatt für eine sicherere Welt ohne Atomwaffen zu sorgen (der Atomwaffenverbotsvertrag trat als dauerhafter Teil des Völkerrechts am 22. Januar 2021 in Kraft), wollen viele Regierungen immer mehr Atomwaffen und rüsten nicht nur damit, sondern auch mit konventionellen Waffen, immer weiter auf.
Aber es gibt auch Hoffnungen: Die NATO-Staaten Spanien, Litauen, Norwegen, Dänemark und Island verbieten schon heute den Transit und die Stationierung von Atomwaffen.
Wie unmittelbar die Bedrohung durch Atomwaffen für Bruchsal ist, zeigt die aktuelle Friedensrundschau mit einer Karte. Nur 160 km Luftlinie ist der Atomwaffenstationierungsort Büchel bei Cochem an der Mosel von Bruchsal entfernt. Dort lagern 20 taktische US-Atomwaffen vom Typ B61-3/4. Die maximale Sprengkraft einer der Bomben liegt bei 170 Kilotonnen TNT, was etwa der 11-fachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe entspricht. Was würde passieren, wenn eine dieser Bomben getroffen würde, „aus Versehen“ durch eine Fehleinschätzung des Militärs explodieren würde oder in anderen Ländern zum Einsatz käme? Die grausigen Bilder von Hiroshima sollten uns allen Warnung sein.
Weitere Infostände und Mahnwachen finden Sie unter Termine. Dort erhalten Sie auch unsere Friedensrundschau. Sie steht hier auch online zur Verfügung.
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Mahnwachen, Infostände…
Aktuell stehen wir wieder regelmäßig mit unserer Rundschau in der Bruchsaler Fußgängerzone, wobei wir mit PassantInnen ins Gespräch kommen. Dabei können wir kaum Schritt halten mit den immer neuen Zumutungen, zuletzt die Intervention in Venezuela und das Vorgehen des Iranischen Regimes. Verzweifelt denken wir an verpasste Chancen und Möglichkeiten, an all die politischen Versäumnisse, unter denen heute Menschen an vielen Orten dieser Welt leiden. Eine kluge Außenpolitik müsste dagegen vorausschauend Interessen ernst nehmen und Konflikte rechtzeitig erkennen, um sie diplomatisch ohne Waffengewalt beilegen zu können. Setzt Politik mit scharfen Worten auf Militär und Macht und bereitet die Menschen auf eine mögliche Kriegsführung vor, wird jeder Ruf nach friedlichen Lösungen unglaubwürdig und lächerlich.
So stehen wir wieder in der Fußgängerzone, um dennoch nicht zu schweigen, um ins Gespräch zu kommen, um zu erinnern. Die Bandbreite der Reaktionen ist groß. Viele sind frustriert über die eigene Ohnmacht und schweigen – vor allem dann, wenn sie nach wie vor Diplomatie und Friedensgespräche wünschen und für unabdingbar halten.
Bleiben wir – auch im Kleinen – aktiv! Schauen Sie vorbei, schreiben Sie uns, fahren Sie mit zum Ostermarsch nach Stuttgart! Weiteres immer aktuell unter Terminen.

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Friedensdemos
Wir – die Bruchsaler Friedensinitiative – nehmen auch an verschiedenen Friedensdemonstrationen teil.
Zuletzt am 3. Oktober 2025 in Stuttgart an der Demo gegen Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit.
Ein breites Bündnis aus 300 Organisationen riefen in Berlin und Stuttgart an dem Tag zu Friedensdemonstrationen auf und setzten ein unübersehbares deutliches Zeichen für Frieden und gegen Hochrüstung und Kriege. Mehr dazu: https://friedensdemo0310.org/
Die Liste der mehr als 300 Organisationen und Initiativen kann hier eingesehen werden: https://friedensdemo0310.org/unterstuetzer/



